Am Ende des 15. Jahrhunderts wurden Hunderttausende von Juden, die sich weigerten, zum Christentum zu konvertieren, aus Spanien vertrieben und hinterließen eine bewundernswerte Vergangenheit. Nach vielen Abenteuern flohen die meisten Sepharden (Sefarad bedeutet Spanien) ins Osmanische Reich, wo sie mit ihren Fähigkeiten, ihrem Wissen und ihrer Kultur ein neues Leben aufbauten.
Sie siedelten sich in großen Hafenstädten an, gründeten Dutzende von Gemeinschaften mit fortschrittlicher Autonomie und übertrafen sich in Medizin, Diplomatie und internationalem Handel. Insbesondere die Gemeinschaft von Thessaloniki entwickelte sich schnell, erlebte glorreiche Tage, und ihr Ruhm als „Jerusalem der Balkanstaaten“ hielt sich Hunderte von Jahren, nachdem die Sonne über ihr untergegangen war. Fünf Jahrhunderte später fanden die meisten Sepharden von Thessaloniki einen tragischen Tod in Auschwitz.
Eine fundierte Reise in die Geschichte der sephardischen Juden, mit der Chronik ihrer Verfolgung von der Iberischen Halbinsel und der Schilderung ihres Lebens im Osmanischen Reich, mit einem besonderen Fokus auf Thessaloniki, bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.
Hersteller
- Autoren
- Karina Lampsa, Iakov Simpi
- Verleger
- Kapon
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Tastaturen
- Akademisch
- Motiv
- Weltgeschichte
- Zeitraum
- Osmanische Periode
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 392
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2023
- Veröffentlichungsdatum
- 2023
- Abmessungen
- 19.5x25 cm
- ISBN-13
- 9786182180242
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