«...die anständigsten Tiere haben sich in eine anständigere Seele verwandelt...».
Was ist die Natur der Seele? Diese Frage versuchte Aristoteles in seinem Werk „Über die Seele“ (De Anima) zu beantworten. In diesem Werk bietet er eine psychiatrische Theorie an, die nicht nur die Menschen, sondern auch alle lebendigen Wesen umfasst. Seine grundlegende These, dass die Seele die Form eines organischen Körpers ist, steht in starkem Kontrast sowohl zum presokratischen Naturismus als auch zum platonischen Dualismus.
In „Über die Seele“ findet sich die Definition von Aristoteles für die Seele, sowie seine Erklärungen zur Ernährung, Wahrnehmung, kognitiven Funktion und Selbstbewegung der Tiere.
Die allgemeine Theorie in „Über die Seele“ wird von seinen kleineren Werken mit dem Titel „Parva Naturalia“ beeinflusst, die sich mit Wahrnehmung, Gedächtnis und Erinnerung, Schlaf und Träumen, dem langen Leben, Lebenszyklen und Psychophysiologie befassen.
Diese neue Übersetzung versammelt alle erhaltenen und ergänzenden psychiatrischen Werke von Aristoteles und fügt als Ergänzung antike Überlieferungen zu seinen verlorenen Schriften über die Seele hinzu. Die Einleitung von Fred D. Miller, Jr. erklärt die zentrale Rolle der Seele in Aristoteles' Naturwissenschaft, die verbindenden Themen seiner psychiatrischen Theorie und die anhaltende Bedeutung in der modernen Philosophie und Psychologie.
Seiten: 352, Abmessungen: 13x13cm
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