„Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, die den heutigen Zustand der Dinge aufhebt.“ Ausgehend von diesem Satz von Marx und Engels beschäftigt sich Kostis Karpozilos mit der Geschichte des griechischen Kommunismus des 20. Jahrhunderts, wobei er sich auf die „wirkliche Bewegung“ seiner Menschen konzentriert und deren vielfältige Geografien nachspürt.
Das Ergebnis ist eine fesselnde Erzählung, in der Reisende der Revolution, emigrierte Intellektuelle, Flüchtlinge und Migranten die Hauptrollen spielen – Menschen, die die symbolischen und buchstäblichen Grenzen der Nation überschreiten.
Das Osmanische und griechische Thessaloniki, Istanbul, die Flüchtlingsstädte Griechenlands, Moskau und die griechischsprachigen Gemeinschaften des Schwarzen Meeres zwischen den Weltkriegen, die Schützengräben des spanischen Bürgerkriegs, das Paris der Volksfront, der Nahe Osten in Kriegszeiten, Bukarest und Taschkent der politischen Flüchtlinge, die kapitalistischen Metropolen in den Jahren der Diktatur bilden eine transnationale Geschichte des griechischen Kommunismus.
Und der Faden, der sie verbindet, ist die ununterbrochene Bewegung derjenigen, die spürten, dass die Klassenbeschränkungen und das Ausbeutungsregime nicht die selbstverständliche Bedingung des Existierens waren, die Leben der revolutionären Umherirrung, die nicht in ein nationales Hoheitsgebiet passten.
Hersteller
- Autor
- Kostis Karpozilos
- Verleger
- Antipodes
- Untertitel
- Eine internationale Geschichte (1912-1974)
- Anzahl der Seiten
- 712
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- -
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern, Nahost
- ISBN-13
- 9786185267827
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