Die anerkannte Historikerin Katja Hoyer bietet eine neue, vielschichtige Perspektive auf Ostdeutschland, ein Land, das mittlerweile verloren gegangen ist. Ausgehend von den bitteren Erfahrungen der deutschen Marxisten, die von Hitler vertrieben wurden, verfolgt sie den Weg des Staates, den sie zunächst unter der Aufsicht Stalins und später mit einer immer germanischeren Herangehensweise schufen. Von der Errichtung der Berliner Mauer im Jahr 1961 bis zur florierenden Wirtschaft der 1970er Jahre und dem Verfall des Sozialismus in den 1980er Jahren argumentiert Hoyer, dass Ostdeutschland trotz Unterdrückung und häufigen Schwierigkeiten einen reichen politischen, sozialen und kulturellen Raum hatte, einen Ort, der viel dynamischer war als das vereinfachte Bild, das oft im Westen vermittelt wird.
Basierend auf einer reichen Sammlung von Interviews, Briefen und bisher unveröffentlichten Archiven ist dies die prägende Geschichte des anderen Deutschlands, das jenseits der Mauer liegt.
- Seiten: 496
- Maße: 12.8x12.8cm
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- 2024
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- Klassische Texte
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