Wie ihre modernen Gegenstücke wurden die „First Ladies“ Roms geformt, um den politischen Anforderungen ihrer Kaiser gerecht zu werden, sei es als Töchter, Ehefrauen, Schwestern oder Liebhaberinnen. Doch die Frauen erwiesen sich sowohl als Lasten als auch als Gewinn – Julia, die Tochter von Augustus, wurde beschuldigt, Affären mit mindestens fünf Männern zu haben, Kaiserin Messalina von Claudius war eine mörderische Zudringliche, die ihren älteren Ehemann verriet und bloßstellte, während Fausta versuchte, ihren eigenen Stiefsohn zu verführen und seine Hinrichtung inszenierte, bevor sie als Strafe lebendig gekocht wurde.
In „Die First Ladies Roms“ enthüllt Annelise Freisenbruch die Persönlichkeiten, deren Identitäten durch die Zeiten widerhallen sollten, vom tugendhaften Gatten, über die sexuell gierige Intrigantin und die schlaue politische Akteurin, bis hin zur flatterhaften Blumenleserin, dem religiösen Symbol und der romantischen Heldin. Mit einem reichen Spektrum an literarischen, künstlerischen, archäologischen und epigraphischen Beweisen deckt dieses Buch zum ersten Mal die kaleidoskopische Geschichte einiger der faszinierendsten Frauen der Geschichte auf und die lebendige und komplexe Rolle der Kaiserinnen als politische Akteurinnen auf der großen Bühne Roms.
Seiten: 416, Maße: 13x13cm
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