Molière und die Ärzte: Seit langem hatte Molière den Krieg gegen die Ärzte erklärt. Er feuerte seine ersten Pfeile im Don Juan ab. In Der Arzt gegen den Liebe, Arzt mit Zwang, verdoppelte er seine Schläge gegen Monsieur de Pourceaugnac. Im Imaginären Kranken trifft er sie mit Blitzen.
Warum diese Schläge: a. Weil diese Art der Verspottung traditionell in der italienischen Farce und der spanischen Komödie üblich ist. b. Weil der Zustand der Medizin im 17. Jahrhundert teilweise die Spötteleien und Kritiken rechtfertigt. c. Weil Molière krank war, wie man damals sagte hypochondrisch, neurosenartig, wie wir heute sagen würden, und, wie alle, die von unheilbarer Krankheit gequält werden, verspotet er die Schwäche der Medizin, die nicht heilen konnte.
Hersteller
- Autoren
- Molière, Jean Baptiste De Moliere
- Verleger
- Dodoni
- Ursprünglicher Titel
- Der imaginäre Patient
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 108
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2013
- Veröffentlichungsdatum
- 2013
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Klassizismus, Modernismus
- Alben
- Ja
- ISBN-13
- 9789605580995
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