Die Nekyia ist eines der glänzenden Werke der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts. Basierend auf einer eingehenden Untersuchung der griechischen und lateinischen Literatur, von den homerischen Epen bis zu den Schriften der späten Antike, vertrat Albrecht Ditherich die Ansicht, dass die frühe christliche Eschatologie nicht auf der jüdischen Tradition basierte, sondern auf orphischen und pitagoreischen Überzeugungen.
Als Leitfaden nutzte er die Offenbarung des Petrus, die gerade in Oberägypten entdeckt worden war. Dieses Werk, das bereits am Ende des Byzantinischen Reiches verloren ging, war in der Welt der frühen Christen beliebt und übte großen Einfluss auf die christlichen Vorstellungen von Himmel und Hölle aus.
Obwohl es nicht in den Kanon des Neuen Testaments aufgenommen wurde, wurde es über Jahrhunderte hinweg als göttlich inspiriert gelesen und inspirierte die byzantinischen Ikonenmaler und Hymnenschreiber. Die Behauptungen Ditherichs über die Wurzeln der christlichen Eschatologie lösten von Anfang an lebhafte Diskussionen und Reaktionen aus, aber einige jüngste Funde bestätigen ihn auf eine Weise, die er selbst nicht hätte voraussehen können.
Hersteller
- Verleger
- Gutenberg
- Ursprünglicher Titel
- Nekyia
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 333
- Veröffentlichungsdatum
- 4/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789600122992
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