Im Kampf für eine bessere Welt sind Rückschläge unvermeidlich. Niederlagen können manchmal überwältigend erscheinen, aber sie müssen durchgestanden werden. Wie machen das also die Menschen an vorderster Front? Um diese Frage zu beantworten, greift Hannah Proctor auf historische Ressourcen zurück, um herauszufinden, wie Revolutionäre und Aktivisten der Vergangenheit die Hoffnung bewahrt haben.
Die Studie untersucht enttäuschte ehemalige Kommunarden im Exil in einer Strafkolonie im Südpazifik, erschöpfte Bolschewiki, die sich nach der Oktoberrevolution in Sanatorien erholten, einen ehemaligen Kämpfer in Analysen, die von Träumen zerstörter Landschaften erzählen, chinesische Bauern, die an Selbstkritik-Sitzungen teilnehmen, einen politischen Organisator, der Rat von einem spirituellen Heiler sucht, Bürgerrechtsbewegungsaktivisten, die gegen Erschöpfung kämpfen, und eine Gruppe von Feministinnen, die einen Raum mit Matratzen füllen, um Patriarchat anzuschreien.
Indem sie Selbsthilfenarrativen und individuellen Heilungsansprachen ablehnt, bietet Proctor eine andere Perspektive - weder Verleugnung noch Verzweiflung. Ihre klare Erforschung der Wege, wie Kämpfer ihrer Erschöpfung einen Sinn gegeben haben, zeigt, dass es möglich ist, gleichzeitig zu trauern und sich zu organisieren, ohne Kompromisse.
Seiten: 272, Erscheinungsjahr: 0604, Maße: 15.3x15.3cm
Hersteller
- Verleger
- Verso Books
- Untertitel
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- Anzahl der Seiten
- 272
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- 0.1x0.1 cm
- Sprache
- Englisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9781839766053
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