Der Professor Ioannis Th. Matzis hat sich intensiv mit zwei wissenschaftlichen Bereichen beschäftigt, der Geopolitik und dem politischen Islam, wo sein Beitrag entscheidend war.
Als Geograf und insbesondere als Vertreter der wirtschaftlichen Geografie führte er als Erster in der griechischen akademischen Realität die geopolitische systematische Analyse ein und schlug, in internationaler Einzigartigkeit, ihre methodologische Zusammenstellung gemäß dem lacatianischen wissenschaftlichen Vorschlag vor.
Er differenzierte und definierte epistemologisch die Begriffe der Geopolitik und der Geostrategie und hob das Konzept des Interdisziplinarismus in der wissenschaftlichen Struktur der geopolitischen Analyse hervor und schlug die Schaffung eines 'griechischen Nationalen Sicherheitsrats' gemäß diesen wissenschaftlichen Mustern vor.
Er war der Referent dieses Themas in allen Graduiertenschulen der griechischen Streitkräfte und der Sicherheitsorgane und gründete eine Schule von Analysten mit Doktortitel in Geopolitik sowohl in Griechenland als auch im Ausland.
Gleichzeitig schuf und sicherte er die entsprechende Terminologie in den zusätzlichen wissenschaftlichen Bereichen, insbesondere der Geopolitik.
Ebenso war sein Beitrag zur Erforschung des Islams entscheidend, wo er durch sein persönliches Forschungsbeispiel zahlreiche Fragen zur Studie des Islams in Griechenland - und nicht nur - in vielen Facetten dieses Themas veränderte.
Insbesondere können wir in seinem wissenschaftlichen Werk über den Islam dreizehn Bände unterscheiden.
Genauer: a) er untersuchte den Islam nicht auf eine scharf theologische Weise, sondern als geopolitisches Phänomen; b) er zeigte die Bedeutung des Islams für das Verständnis der modernen Welt und als Instrument der Außenpolitik; c) er bezog sich auf die islamische Grundlage der Türkei unter dem Deckmantel des pseudoweltlichen; d) er hielt Abstand von der journalistischen Dämonisierung des Islams; e) er stellte die unsichere Methode der sogenannten sozialen Anthropologen in Frage; f) er forderte als Erster in Griechenland die Rückgriffnahme auf die authentischen islamischen Quellen; g) er untersuchte abgeschlossene grundlegende Institutionen des Islams, wie Sure, usw.; h) er zeigte die organisatorische Verbindung zwischen Freimaurerei und islamischem Mystizismus auf und betonte dessen Nutzung als geopolitischen Faktor; i) er demonstrierte die Funktionsweisen der islamischen Wirtschaft; j) er unternahm eine terminologische Klarstellung islamischer Begriffe und Konzepte; k) er klärte das Gihad von der irreführenden Darstellung, die ihm zugeschrieben wurde; l) er forschte aus Quellen die islamischen, islamgenährten und islamoprophanen Orden und verlieh ihnen solche klassifizierenden Charakteristika; und m) er bewies die unlösbare Verbindung des politischen Islams mit der islamistischen Bewegung.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Veröffentlichung]
Hersteller
- Autoren
- Ioannis Mazis, Ioannis TH. Mazis
- Verleger
- Irodotos
- Motiv
- Heilige Liturgie, Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 934
- Sprache
- Englisch
- Veröffentlichungsdatum
- 2013
- Abmessungen
- 15x24 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789604850648
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