Worin besteht der Zweck der unterschiedlichen Porträts der heiligen Personen in der religiösen Kunst? Haben sie nur eine referentielle Rolle in historischen Figuren oder stellen sie einfach Passagen aus den Schriften dar, um die volkstümliche Verdauung der Heiligen Texte zu fördern, die heutzutage die meisten von uns als anachronistisch übersehen?
Mit dem grundlegenden Gerüst der Darstellung des Jesus in der westlichen und östlichen Kunst - von der frühchristlichen symbolischen Periode bis hin zu den heidnischen Aneignungen und der byzantinischen Weise - werden wir sehen, wie die ikonographischen Porträts den Betrachter zu einem Dialog zwischen dem Ich und dem Anderen, dem Irdischen und dem Transzendenten einladen, wobei das Individuum in eine neue Art der Beziehung gedrängt wird, in der der Referenzpunkt nicht mehr die vergängliche Natur, sondern das Ewige und das Archetypische ist.
Wenn sich die Blicke treffen, strömt das Gesicht nach außen, taucht aus seinem Subjektivismus auf, kommt in Ekstase und Gemeinschaft, um dann die Rückkehr, die innere Verbindung mit dem Selbst zu folgen. Dann wird der Riss zwischen dem Unbewussten und dem Bewussten, zwischen dem Individuum und der Welt, dem Sterblichen und dem Göttlichen, überbrückt, verwandelt sich in einen Dialog, in eine radikal neue Art aktiver (alltäglicher) Präsenz und Existenz.
Hersteller
- Autor
- Giorgos Ioannidis
- Verleger
- Daidaleos
- Untertitel
- Die Kunst des Sakralen als Aufruf an das real Existierende
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 78
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2014
- Veröffentlichungsdatum
- 2014
- Abmessungen
- 12x17 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9786188072039
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