Geschichtsbücher

Art In A Disrupted World – Poland

In dem Buch Kunst in einer gestörten Welt präsentiert die Kunsthistorikerin Agata Pietrasik eine Studie über künstlerische Praktiken aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie behandelt Werke von in...

In dem Buch Kunst in einer gestörten Welt präsentiert die Kunsthistorikerin Agata Pietrasik eine Studie über künstlerische Praktiken aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie behandelt Werke von in Polen geborenen Künstlern, die in Konzentrationslagern, Ghettos, im Exil und in den unmittelbaren Nachkriegsjahren entstanden sind.

Sie weist auf die ethische...

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In dem Buch Kunst in einer gestörten Welt präsentiert die Kunsthistorikerin Agata Pietrasik eine Studie über künstlerische Praktiken aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie behandelt Werke von in Polen geborenen Künstlern, die in Konzentrationslagern, Ghettos, im Exil und in den unmittelbaren Nachkriegsjahren entstanden sind.

Sie weist auf die ethische Seite der künstlerischen Praxis als Methode des Kampfes um den Erhalt der Menschlichkeit unter den unmenschlichsten Bedingungen hin. Die Autorin überschreitet etablierte historische Rahmen und traditionelle Erzählformen. In drei verständlichen Essays vergleicht sie Skizzen, Gemälde, architektonische und ausstellungsgestalterische Entwürfe sowie literarische und theatralische Werke, um erneut vom Leben in Polen während der Besatzungszeit zu erzählen.

Pietrasik schlägt einen neuen Blick auf die Kunst im Jahrzehnt nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vor. Sie spricht weniger bekannte Projekte anerkannter Schöpfer wie Marian Bogusz oder Józef Szajna und stellt die Arbeit jener vor, die wie Jadwiga Simon-Pietkiewicz noch keinen verdienten Platz in der Kunstgeschichte gefunden haben. Durch die Betrachtung der Kunst und der Künstler dieser Epoche versucht sie, ihre autonomen künstlerischen Sprachen zu erfassen.

Sie fragt nach der Fähigkeit der Kunstgeschichte, Werke, die als Antwort auf traumatische Erfahrungen entstanden sind, in ihren Diskurs einzubeziehen.

Agata Pietrasik (1985) – Kunsthistorikerin, Absolventin der Universität Warschau und der Freien Universität Berlin. Stipendiatin des Deutschen Forums für Kunstgeschichte und des National Institute of History of Art in Paris. Im Jahr 2020 absolvierte sie ein postdoktorales Praktikum im Rahmen des Getty/ACLS Postdoctoral Fellowships in der Kunstgeschichte. Herausgeberin des Buches Rethinking Postwar Europe: Artistic Production and Discourses on Art in the Late 1940s and 1950s (gemeinsam mit Barbara Lange und Dirk Hildebrandt, 2019).

Hersteller

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Spezifikationen

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Skroutz Buchpreise 2025
-
Tastaturen
Allgemeine Geschichte
Zeitraum
Zeitgeschichte (1945-heute)
Sprache
Englisch
Untertitel
-
Abdeckung
Weich
Anzahl der Seiten
-
Veröffentlichungsdatum
-
Veröffentlichungsdatum
-
Abmessungen
-
ISBN-13
9788364177750

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In dem Buch Kunst in einer gestörten Welt präsentiert die Kunsthistorikerin Agata Pietrasik eine Studie über künstlerische Praktiken aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie behandelt Werke von in Polen geborenen Künstlern, die in Konzentrationslagern, Ghettos, im Exil und in den unmittelbaren Nachkriegsjahren entstanden sind.

Sie weist auf die ethische Seite der künstlerischen Praxis als Methode des Kampfes um den Erhalt der Menschlichkeit unter den unmenschlichsten Bedingungen hin. Die Autorin überschreitet etablierte historische Rahmen und traditionelle Erzählformen. In drei verständlichen Essays vergleicht sie Skizzen, Gemälde, architektonische und ausstellungsgestalterische Entwürfe sowie literarische und theatralische Werke, um erneut vom Leben in Polen während der Besatzungszeit zu erzählen.

Pietrasik schlägt einen neuen Blick auf die Kunst im Jahrzehnt nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vor. Sie spricht weniger bekannte Projekte anerkannter Schöpfer wie Marian Bogusz oder Józef Szajna und stellt die Arbeit jener vor, die wie Jadwiga Simon-Pietkiewicz noch keinen verdienten Platz in der Kunstgeschichte gefunden haben. Durch die Betrachtung der Kunst und der Künstler dieser Epoche versucht sie, ihre autonomen künstlerischen Sprachen zu erfassen.

Sie fragt nach der Fähigkeit der Kunstgeschichte, Werke, die als Antwort auf traumatische Erfahrungen entstanden sind, in ihren Diskurs einzubeziehen.

Agata Pietrasik (1985) – Kunsthistorikerin, Absolventin der Universität Warschau und der Freien Universität Berlin. Stipendiatin des Deutschen Forums für Kunstgeschichte und des National Institute of History of Art in Paris. Im Jahr 2020 absolvierte sie ein postdoktorales Praktikum im Rahmen des Getty/ACLS Postdoctoral Fellowships in der Kunstgeschichte. Herausgeberin des Buches Rethinking Postwar Europe: Artistic Production and Discourses on Art in the Late 1940s and 1950s (gemeinsam mit Barbara Lange und Dirk Hildebrandt, 2019).

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