Im Dezember 1935 gab Zdenek Koubek, eine der bekanntesten Sprinterinnen in der europäischen Frauenleichtathletik, bekannt, dass er als Mann lebt. Fast gleichzeitig erklärte der berühmte britische Athlet Mark Weston, ebenfalls bei der Geburt als Frau zugewiesen, dass auch er ein Mann sei. Zeitschriften und Radiosendungen auf der ganzen Welt verbreiteten die Nachricht; beide wurden weltberühmt. Ein paar Jahrzehnte später waren sie fast vergessen. Im Verlauf ihrer Transitionen, was eine Förderung der Gleichheit hätte sein können, entwickelte sich durch eine Kombination aus Bürokratie, Krieg und bloßem Glück genau das Gegenteil: die bekannteste panische Reaktion auf transsexuelle, transgender und nicht geschlechtskonforme Athleten.
In dem Buch The Other Olympians enthüllt Michael Waters zum ersten Mal die fesselnden wahren Geschichten von Koubek, Weston und anderen transsexuellen und transgender Pionierathleten ihrer Zeit. Mit engagierter Recherche und filmischem Flair verfolgt Waters auch, wie Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees die Gräueltaten Nazi-Deutschlands ignorierten, um die Olympischen Spiele in Berlin zu veranstalten, eine Zusammenarbeit, die fast ein Jahrhundert lang die Obsession des IOC mit der Überwachung und Dokumentation von Geschlecht beeinflusste.
Subversiv und aufschlussreich, ist The Other Olympians ein revolutionär im Archiv verstecktes Wunder, ein inspirierender Aufruf zur Gleichheit und ein wesentlicher Beitrag zum Verständnis der modernen Kulturkriege um Geschlecht im Sport.
Seiten: 368, Abmessungen: 16.2x16.2cm
Hersteller
- Verleger
- Ebury Press
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Hardcover
- Anzahl der Seiten
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- Veröffentlichungsdatum
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- Abmessungen
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- ISBN-13
- 9781529910193
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