Wissenschaftliche Bücher

Indian Sex Life, Sexualität und die kolonialen Ursprünge des modernen sozialen Denkens

Autor: Durba Mitra

Während der Kolonialzeit in Indien setzten europäische Gelehrte, britische Beamte und indische Eliteintellektuelle—Philologen, Verwaltungsbeamte, Ärzte, Ethnologen, Soziologen und...

Während der Kolonialzeit in Indien setzten europäische Gelehrte, britische Beamte und indische Eliteintellektuelle—Philologen, Verwaltungsbeamte, Ärzte, Ethnologen, Soziologen und Sozialkritiker—Ideen über Sexualität ein, um die moderne indische Gesellschaft zu verstehen. In Indian Sex Life zeigt Durba Mitra, wie abweichende weibliche Sexualität,...

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Genre: Soziologie
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Beschreibung

Beschreibung

Während der Kolonialzeit in Indien setzten europäische Gelehrte, britische Beamte und indische Eliteintellektuelle—Philologen, Verwaltungsbeamte, Ärzte, Ethnologen, Soziologen und Sozialkritiker—Ideen über Sexualität ein, um die moderne indische Gesellschaft zu verstehen. In Indian Sex Life zeigt Durba Mitra, wie abweichende weibliche Sexualität, insbesondere das Konzept der Prostituierten, grundlegend für dieses Wissensprojekt wurde und zur primären Methode wurde, um über die indische Gesellschaft nachzudenken und zu schreiben.

Durch die Zusammenführung umfangreicher Archivmaterialien aus verschiedenen Disziplinen zeigt Mitra, dass abweichende weibliche Sexualität entscheidend für Debatten über sozialen Fortschritt und Ausschluss, Kastendominanz, Ehe, Witwenschaft und Erbschaft, die Leistung von Frauen, den Mädchenhandel, Abtreibung und Kindstötung, industrielle und häusliche Arbeit, Schuldknechtschaft und Ideologien über die Gefahren muslimischer Sexualität war. Britische Behörden und indische Intellektuelle nutzten das Konzept der Prostituierten, um für die dramatische Umstrukturierung der modernen indischen Gesellschaft um die hinduistische Monogamie zu argumentieren. Mitra zeigt, wie die intellektuelle Geschichte des modernen sozialen Denkens auf einer gefährlichen zivilisatorischen Logik basiert, die auf der Kontrolle und Auslöschung der weiblichen Sexualität aufbaut. Diese Logik hat auch in der heutigen Zeit in Südasien und der postkolonialen Welt Bestand.

Indem sie die Prostituierte als Konzept neu interpretiert, stellt Indian Sex Life lang etablierte Vorstellungen darüber, wie die Geschichte des modernen sozialen Denkens im kolonialen Indien geschrieben werden sollte, auf den Kopf und eröffnet neue Ansätze für die globale Geschichte der Sexualität.

Hersteller

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Spezifikationen

Spezifikationen

Autor
Durba Mitra
Verleger
Princeton University Press
Typ
Soziologie
Sprache
Englisch
Untertitel
Sexualität und die kolonialen Ursprünge des modernen sozialen Denkens
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
296
Veröffentlichungsdatum
1/2020
Veröffentlichungsdatum
2020
Abmessungen
15.8x23.5 cm
ISBN-13
9780691196350

Wichtige Informationen

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Während der Kolonialzeit in Indien setzten europäische Gelehrte, britische Beamte und indische Eliteintellektuelle—Philologen, Verwaltungsbeamte, Ärzte, Ethnologen, Soziologen und Sozialkritiker—Ideen über Sexualität ein, um die moderne indische Gesellschaft zu verstehen. In Indian Sex Life zeigt Durba Mitra, wie abweichende weibliche Sexualität, insbesondere das Konzept der Prostituierten, grundlegend für dieses Wissensprojekt wurde und zur primären Methode wurde, um über die indische Gesellschaft nachzudenken und zu schreiben.

Durch die Zusammenführung umfangreicher Archivmaterialien aus verschiedenen Disziplinen zeigt Mitra, dass abweichende weibliche Sexualität entscheidend für Debatten über sozialen Fortschritt und Ausschluss, Kastendominanz, Ehe, Witwenschaft und Erbschaft, die Leistung von Frauen, den Mädchenhandel, Abtreibung und Kindstötung, industrielle und häusliche Arbeit, Schuldknechtschaft und Ideologien über die Gefahren muslimischer Sexualität war. Britische Behörden und indische Intellektuelle nutzten das Konzept der Prostituierten, um für die dramatische Umstrukturierung der modernen indischen Gesellschaft um die hinduistische Monogamie zu argumentieren. Mitra zeigt, wie die intellektuelle Geschichte des modernen sozialen Denkens auf einer gefährlichen zivilisatorischen Logik basiert, die auf der Kontrolle und Auslöschung der weiblichen Sexualität aufbaut. Diese Logik hat auch in der heutigen Zeit in Südasien und der postkolonialen Welt Bestand.

Indem sie die Prostituierte als Konzept neu interpretiert, stellt Indian Sex Life lang etablierte Vorstellungen darüber, wie die Geschichte des modernen sozialen Denkens im kolonialen Indien geschrieben werden sollte, auf den Kopf und eröffnet neue Ansätze für die globale Geschichte der Sexualität.

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Autor
Durba Mitra
Verleger
Princeton University Press
Typ
Soziologie
Sprache
Englisch
Untertitel
Sexualität und die kolonialen Ursprünge des modernen sozialen Denkens
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
296
Veröffentlichungsdatum
1/2020
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2020
Abmessungen
15.8x23.5 cm
ISBN-13
9780691196350

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