Von Jahr zu Jahr überrascht uns Makedonien sowohl in kultureller Hinsicht als auch in der politischen. Immer wieder bestätigen archäologische Funde die Vorhersage von Manolis Andronikos, dem Ausgräber von Vergina, dass das Land der Makedonier noch viele Geheimnisse zu enthüllen hat.
Archäologische Ausgrabungen, historische und andere Studien heben ihren Charakter als zentralen Teil der Kultur und Politik des Hellenismus hervor – lange bevor Alexander ihnen einen panhellenischen und universellen Charakter verlieh – bis heute. Das griechische Makedonien ist also ständig präsent, und das, was vor kurzem auf dem Balkan in Bezug auf die Makedonische Frage geschieht, bekräftigt die Rolle, die Geschichte und Kultur – aber auch deren Infragestellung durch einige – in Bezug auf diese Präsenz spielen.
Die Präsenz des makedonischen Hellenismus und sein weltweiter Einfluss, der von Indien, Pakistan und vielen anderen Ländern des Planeten anerkannt wird, inspirieren das Denken, die Literatur und die Kunst und widersetzen sich den Konflikten, die heute die Welt zunehmend in konkurrierende Lager spalten.
Fünf Forscher nähern sich Makedonien aus unterschiedlichen Blickwinkeln und stimmen darin überein, dass es ein zentrales Thema für die Politik des Gedächtnisses bleibt. Giakos Andreadis bezieht sich zeitlich auf die politische und kulturelle Geschichte und untersucht deren Bedeutung für die Zukunft Griechenlands und des Hellenismus. Angelos Syrigos präsentiert die Bedingungen des Prespa-Abkommens mit einem Schwerpunkt auf Nationalität und Sprache und spricht über die möglichen Perspektiven in Abhängigkeit von zukünftigen Entwicklungen.
Kostas Mitrakas beleuchtet die schwierigen Bedingungen, unter denen die Menschen auf beiden Seiten der Grenzen ihre Beziehung zur Erinnerung und zu den Nachbarn erleben. Pepi Rigopoulou, ausgehend vom Staunen und dem "Schock" über die Funde in Amphipolis, spricht und betont die Entführung der Persephone in Bezug auf die Kunst und den Mythos im antiken Makedonien sowie deren jüngste kulturelle und politische Handhabung in Griechenland und Nordmazedonien.
Schließlich interpretiert Dimitris Papacharalambous ästhetisch und politisch die unterschiedlichen Weisen, wie Filmemacher, von Angelopoulos bis Mancevski, Oliver Stone und anderen, das, was er "den Blick Alexanders" nennt, dargestellt haben.
Hersteller
- Verleger
- Mnimes
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Akademisch
- Motiv
- Weltgeschichte, Archäologie, Geschichte Asiens
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Kultur, Kunst, Kino
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 378
- Veröffentlichungsdatum
- 7/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789600809756
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