Die griechische Psychologin Libby (Eλευθερία) Tata Arsel, Tochter eines Flüchtlings aus Çandarli Pergamon, geboren in Mytilene und in Dänemark ansässig, untersucht zum ersten Mal in der griechischen Literatur das psychologische intergenerationale Trauma der Kleinasiatischen Katastrophe.
Ausgehend von der tragischen Vergangenheit ihrer eigenen Familie und mit dem Schwerpunkt auf zehn Berichten aus drei Generationen, hebt sie die Überlebensmechanismen hervor, die die Kleinasiaten in Griechenland einsetzten, um die Traumen der Flucht zu bewältigen.
Teilweise historische Erzählung, teilweise psychologische und soziale Analyse, präsentiert das Buch von Libby Tata Arsel die Arten und Weisen, wie das kollektive Trauma der Vertreibung auch heute noch das Gedächtnis, die Identität und das Leben nicht nur der Nachkommen der kleinasiatischen Flüchtlinge, sondern auch der griechischen Gesellschaft insgesamt beeinflusst.
Anknüpfend an ihre persönliche Geschichte beantwortet die Autorin kritische Fragen: Wird das psychologische Trauma der Flucht von einer Generation zur anderen bewusst oder unbewusst übertragen? Welchen psychologischen Zweck erfüllt die Rückkehr von Tausenden von Flüchtlingen und ihren Nachkommen ins kleinasiatische Land? Welche Art von Einfluss hat die Erfahrung der Vertreibung auf die dritte Generation in der Ära der Globalisierung?
Hersteller
- Autor
- Libby Tata Arcel
- Verleger
- Kedros
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Zeugnis
- Motiv
- Asien-Geschichte
- Zeitraum
- Zweiter Weltkrieg
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Das Trauma der kleinasiatischen Katastrophe in drei Generationen
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 528
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2014
- Abmessungen
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- ISBN-13
- 9789600445244
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