Platon, der große Philosoph Athens, wurde 427 v. Chr. geboren. In seiner frühen Jugend war er ein Bewunderer von Sokrates, später gründete er die berühmte Philosophenschule im Garten des Akademos. Vieles von dem, was über sein Leben berichtet wird, ist ungewiss; es ist jedoch wahrscheinlich, dass er Athen für eine Weile nach der Hinrichtung von Sokrates verließ. Während seines Lebens besuchte er Kyrene, Ägypten und Sizilien. Er war reich und kritisierte die „fortschrittliche“ Demokratie. Er lebte 80 Jahre. Sprachliche Herausforderungen, einschließlich der computerwissenschaftlichen, versuchen immer noch, die Reihenfolge seiner Dialoge zu bestimmen. In "Laches", "Charmides" und "Lysis" diskutieren Sokrates und andere verschiedene ethische Vorstellungen. In "Protagoras", "Ion" und "Meno" wird diskutiert, ob Tugend gelehrt werden kann. In "Gorgias" entfernt sich Sokrates von den Gedanken seiner Stadt, während sein Schicksal bevorsteht. Die "Apologie" (kein Dialog), "Kriton", "Euthyphron" und der unvergessliche "Phaidon" beziehen sich auf den Prozess und den Tod des Sokrates und schlagen die Unsterblichkeit der Seele vor. Im berühmten "Symposion" und "Phaidon" finden wir den Ursprung und die Bedeutung der Liebe. Der "Kratylos" diskutiert die Natur der Sprache. Das große Meisterwerk in zehn Büchern, die "Politeia", beschäftigt sich mit der Tugend (und umfasst Bildung, Gleichheit der Geschlechter, Gesellschaftsstruktur und Abschaffung der Sklaverei). Von den sechs sogenannten dialektischen Dialogen untersucht der "Euthydemos" die Philosophie; der metaphysische "Parmenides" bezieht sich auf allgemeine Begriffe und absolute Entität; der "Theaitetos" analysiert die Erkenntnistheorie. Von den Fortsetzungen behandelt der "Sophistes" das Nicht-Sein; der "Staatmann" gute und schlechte Politik und Regierungen; der "Philebos" das Gute. Der "Timaios" sucht den Ursprung des sichtbaren Universums aus abstrakten geometrischen Elementen. Der unvollendete "Kritias" befasst sich mit dem verlorenen Atlantis. Unvollendet ist auch Platons letztes Werk, die "Nomoi", eine kritische Diskussion der Prinzipien des Rechts, die Platon glaubte, dass die Griechen akzeptieren könnten. Die Ausgabe der Loeb Classical Library von Platon umfasst zwölf Bände.
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Ausgabe
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 656
- Abmessungen
- 10.8x16.2 cm
- Veröffentlichungsdatum
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Inhalt
- Lesestufe
- Klassische Texte
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