Es gibt zwei Arten von innovativen Autoren: diejenigen, die etwas Neues bringen – das Neue wird alt. Und es gibt diejenigen, die etwas Einmaliges bringen – von diesen ist Tschechow einer. Unsere Zeit strebt leidenschaftlich nach dem Neuen – es ist zu einer Besessenheit geworden. Es ist jedoch nicht absolut sicher, dass sie den Unterschied zwischen dem Neuen und dem Einmaligen gespürt hat.
Einmalig in der Kunst ist nicht einfach eine „Art“, sondern etwas unentziehbar Persönliches, eine Melodie, die sich nicht auf ein anderes Instrument übertragen lässt. Hätte Tschechow eine noch nie dagewesene Technik ins Theater gebracht, hätte sie heute ihren Platz im staubigen Regal der Geschichte eingenommen. Bei dem Autor von „Der Kirschgarten“ geschieht jedoch etwas Unerklärliches: Seine Werke sind verbunden mit dieser russischen Schicht, die träge dahinkübelt, aufgegeben in der seligen Ausschweifung jeder Dekadenz.
Unter solchen Bedingungen sollten ethnographische Werke entstehen, durchtränkt mit dem Glanz des Bildhaften. Stattdessen entstanden Werke, die ganz aus Fleisch und Saft bestehen, Seelenkraft ausstrahlen, durchdrungen von einem bis dahin unerhörten Charme.
Hersteller
- Autor
- Anton Chekhov
- Verleger
- Dodoni
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 256
- Veröffentlichungsdatum
- 7/2014
- Veröffentlichungsdatum
- 2014
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino, Theorie & Kunstgeschichte
- ISBN-13
- 9789605581770
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