Im nachkriegszeitlichen Europa war der Protest allgegenwärtig. Auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs, von Paris bis Prag, von Mailand bis Breslau, gingen einfache Menschen auf die Straße, um für eine bessere Welt zu kämpfen. Ihre Bemühungen gipfelten dramatisch in den Jahren 1968 und 1989, als massive Bewegungen Europa hinwegfegten und seine Geschichte umschrieben.
Im Laufe der Jahre argumentiert Joachim C. Häberlen, dass neue Bewegungen entstanden sind, die die Natur des Protests veränderten. Die Aktivierung verlagerte sich über traditionelle Demonstrationen hinaus und umfasste Besetzungen, "Happenings" und das Campieren an Atomkraftwerken. Menschen protestierten durch die Art, wie sie sich kleideten, durch die Musik, die sie hörten, durch ihre Liebespartner und durch die Clubs, in denen sie die ganze Nacht tanzten. Neue Bewegungen entstanden, wie der Antirassismus, die Frauenbefreiung, die Befreiung der Homosexuellen und der Ökologismus.
Einige dieser Kämpfe waren erfolgreich, während andere scheiterten. Doch ob erfolgreich oder nicht, ihre Geschichte bietet einen Einblick in nicht eingeschlagene Wege, in nicht verwirklichte Zukünfte. Die Geschichten in Häberlens Buch laden uns ein, uns andere Zukünfte vorzustellen: zu kämpfen, zu scheitern und es erneut zu versuchen. In einer Zeit, in der uns gesagt wird, dass es keine Alternativen gibt, zeigen sie uns, dass es einen anderen Weg geben könnte.
Seiten: 512, Maße: 13.1x13.1cm
Hersteller
- Verleger
- Penguin
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Allgemeine Geschichte
- Motiv
- Weltgeschichte
- Zeitraum
- Kalter Krieg, Zeitgeschichte (1945-heute)
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 496
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 12.9x19.8 cm
- ISBN-13
- 9780141994963
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