Was in der synchronen Betrachtung der Sprache wie ein Verfall erscheint, ist in der Diachronie die Unvergänglichkeit der Sprache, wie uns die Geschichte – und die zuständige Wissenschaft, die Linguistik, sie einfach festhält – lehrt.
Lassen Sie uns also die Sprache betrachten, die oft von Regeln, Normen und Vorschriften abweicht, die neben all den Propheten, neben all den selbsternannten Rettern – um nicht zu sagen, dass sie ihnen auch den Rücken kehrt – an uns vorbeizieht.
Lassen Sie uns die Sprache in ihren Spielen und akrobatischen Einlagen betrachten, auf ihrer faszinierenden Reise durch die Jahrhunderte, durch die aufregenden Begegnungen mit anderen Völkern und anderen Sprachen, die Sprache, die so sehr gleich und doch noch viel mehr verschieden ist, aber immer eine bleibt, bereit, in den Händen des Homer, des Aischylos, des aus Syrien stammenden Romanos, des in Italien aufgewachsenen Solomos, des Odysseas Elytis zu glänzen.
Im gleichen Moment, in dem sie in den Mund eines ungebildeten Journalisten, eines Holzschnitt bürokratischen Beamten, eines demagogen Politikers aufseufzen und stöhnen kann.
Es ist dieselbe Sprache. „Jeder“, wie Renan durch den Mund von Roïdis sagt, „schneidet aus dem gemeinsamen Gewebe der Sprache ein Kleid, das seinem Wuchs entspricht“.
Hersteller
- Autor
- Giannis I. CHaris
- Verleger
- Vivliopoleion tis Estias
- Genre
- Linguistische Bücher
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 80
- Veröffentlichungsdatum
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- Abmessungen
- 12x19 cm
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789600519426
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