Das Buch 'Reisen: Japan-China' ist das faszinierende Resultat der Reise von Nikos Kazantzakis als Journalist im Jahr 1935. Nachdem er von seiner zweiten Reise dorthin mit Elena zurückgekehrt ist, stirbt er am 26. Oktober 1957 in Freiburg, Deutschland.
Die lebendigen Bilder, die unvergleichlichen Beschreibungen, die poetischen Vergleiche und Metaphern koexistieren mit historischen, kulturellen, theoretischen und romanhaften Elementen, Kommentaren und sozialen sowie geopolitischen Beobachtungen, sowie persönlichen Bekenntnissen in Texten von hoher ästhetischer Qualität.
Kazantzakis bringt treffend seine Weltanschauung und seine politischen Positionen zum Ausdruck: Das belegen die Referenzen auf Buddha und Epikur, die Einheit der Gegensätze und die Synthese, die er sucht, sowie seine Kritik an der modernen westlichen Kultur; das heißt, an der Jagd nach materiellen Errungenschaften, der Verehrung der Maschine, der Ausbeutung und der Heuchelei.
Am 5.12.1917 schrieb er aus Zürich an G. Anghelakis: „Frankreich hat uns nichts zu geben, meine ganze Seele, […] ist nach Osten gerichtet!“ Diese stand seiner Meinung nach im Einklang mit einer Spiritualität und Ästhetik, die seine Bedürfnisse und Suchanfragen ausdrückten.
Hersteller
- Autor
- Nikos Kazantzakis
- Verleger
- Dioptra
- Typ
- Reiseliteratur, Klassische Literatur
- Untertitel
- -
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 416
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9786182208489
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