„Und Hermes sagt zu Apollon: Da du den Wunsch hast, Lyra zu spielen, o göttlicher Sohn des Zeus, singe und spiele die Lyra, und erfreue dich, indem du sie von mir nimmst, und du, Geliebter, gib mir den Ruhm. Singe, während du diese süße Gefährtin in den Händen hältst, die geschaffen ist, um mit Kunst und auf wunderbare Weise zu schwingen.“
„Und als Hermes diese Worte sprach, bot er ihm die Lyra an, und Phoibos Apollon nahm sie. Als der ruhmreiche Sohn der Leto, der königliche Bogenschütze Apollon, die Lyra mit der linken Hand stützte und den Klang mit der Plektrum versuchte, ertönte die Lyra wunderbar, und der Gott sang.“ Homerische Hymnen – Hymne II: An Hermes.
Wenn es eine Kunst gibt, in der der menschliche Geist als Schöpfer hervorsticht, dann ist es die Musik. Mit seinem Atem oder seiner Bewegung regt der Musiker die verborgenen Kräfte der Natur an und offenbart ihren universellen Logos. Dieser Fortschritt, frei unter allen, stützt sich dennoch auf die Gesetze der Zahlen.
Diese hohe Sendung der Musik wurde seit den Tiefen der Antike erkannt. Bei den Chinesen hatten die Regeln dieser Kunst einen heiligen Charakter. Die Ägypter und die Griechen widmeten die musikalischen Rhythmen den planetarischen Prinzipien, und Platon lobte die Musik der Sphären. Pythagoras und Aristoxenus definierten genau die Intervalle der Töne entsprechend den Längen der schwingenden Körper und den Prinzipien der Arithmetik, und später verband Kepler die musikalischen Intervalle mit den Geschwindigkeiten der Planeten.
Britt begnügt sich nicht damit, die traditionelle Verbindung zwischen Musik und den himmlischen Bewegungen zusammenzufassen, sondern geht bis zu den urzeitlichen Funktionen, die diese Entsprechung berechnen, und geht sogar noch weiter: Er erhebt sich zu den ontologischen Prinzipien dieser Funktionen, indem er die Intervalle, die musikalischen Skalen, die Harmonien und die Modi aus dem Gesetz der Schöpfung von Hoene Wronski ableitet.
Bereits in seinen vorherigen Arbeiten hatte Britt diese hohe Auffassung von Musik erreicht, die tatsächlich in der „Lyra des Apollon“ blüht. Er ist wohl der erste, der die Musik auf jene Polarität stützt, die an der Quelle der Schöpfung liegt, und auf die Teleologie, und er ehrt deren Vollkommenheit, anstatt sie entweder der Mathematik, der Psychologie oder der Kosmologie zu unterwerfen.
Hersteller
- Verleger
- Ypatia Lydia
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Allgemeine Geschichte
- Motiv
- Asien-Geschichte
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 152
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9786185500559
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