Der X.P. kehrt für ein paar Tage mit dem Zug an den Ort zurück, an dem er geboren wurde, eine Grenzstadt im Norden Griechenlands, mit dem Ziel, sein Elternhaus zu verkaufen. Mit einer Mappe voller Dokumente streift er durch die Straßen auf der Suche nach einem Notariat und einer Stadt, die wahrscheinlich nicht mehr existiert.
Mit roten Augen und heiserer Stimme plaudert er ununterbrochen und hastig, monologisiert, unterhält sich mit Fremden, aber auch mit denen, die keine Gelegenheit auslassen, ihn zu beurteilen, ihn zu verspotten und zu verurteilen. Der X.P., eine wehrlose Figur, gleichzeitig komisch und tragisch, breitet sich auf magische Weise in der Stadt aus, wächst dort, wo man ihn nicht sät, steckt überall seine Nase hinein, provoziert und wird provoziert, wird zum Gesprächsthema.
Zwischen Gedächtnislücken, Ohnmachtsanfällen, reichlich Bewusstseinsverwirrung und grotesken Ereignissen verfolgt die Erzählung „keuchend“ den kurvenreichen, unsicheren Weg des Protagonisten. Eine Reise, ein Übergang oder ein Ausweg aus dem Acheron des Gedächtnisses, ein Abenteuer existenzieller Angst in einer Geisterstadt der 80er Jahre.
Hersteller
- Verleger
- Loggia
- Typ
- Prosa
- Untertitel
- -
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 63
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- 12.5x19.7 cm
- ISBN-13
- 9786185855024
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