Das Buch, das Harold Bloom berühmt machte, war „Die Angst vor dem Einfluss“ (1973). In dem Konzept des Einflusses, das einen zentralen Platz in seiner Theorie einnimmt, wird mit diesem Buch (2011) erneut darauf eingegangen. Die „Anatomie“ hat zwei Hauptziele: das Konzept des Einflusses weiter zu erforschen und es mit mehr und überzeugenderen Beispielen zu belegen.
Das Projekt wird durch die Rückgriff auf das Werk führender Autoren realisiert. Besonderes Gewicht wird Shakespeare (fünf Kapitel) und anschließend Whitman (drei Kapitel) beigemessen. Der Katalog wird durch die Rückgriff auf andere prominente Figuren des literarischen Kanons (z. B. Dante, Milton, Dr. Johnson, Shelley aus der klassischen Tradition; Joyce, Stevens, Yeats, Hart Crane aus dem Bereich des Modernismus; Merrill, Ashbery, Ammons aus der neueren Literatur) gestärkt.
Zur Verteidigung der Ästhetik seiner Theorie ruft Bloom Peter und Wilde an, und für das Geheimnis des Schaffens, als Einfluss zwischen privilegierten Subjekten, beruft er sich auf Emerson, Kierkegaard, Nietzsche und Freud.
Die Anatomie des Einflusses ist jedoch kein einfacher Weg durch die Literaturgeschichte. Sie ist ein Abtauchen in das Drama der Vorstellungskraft. Das Wichtigste: Sie ist eine Aufforderung an die Leser, Texte zu lesen, die ihrem Leben etwas hinzufügen.
Hersteller
- Autor
- Harold Bloom
- Verleger
- Gutenberg
- Ursprünglicher Titel
- Die Anatomie des Einflusses
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Literatur als Lebensweise
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 559
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- -
- ISBN-13
- 9789600125443
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