Der Aufklärungszyklus gilt nach dem Mittelalter als die prägendste Strömung des Denkens in Europa. Er stellt die Gründungsaktion der Moderne dar. Diese Strömung besitzt jedoch auch eine dunkle Seite, die bisher wenig bekannt war. Es handelt sich um Rassismus und Rassenhass.
Symbolische Vertreter der Aufklärung sind in rassistische Vorurteile verfallen, heute unter den Begriffen Rassismus, insbesondere gegenüber Schwarzen und indigenen Bevölkerungsgruppen. Dieses Paradoxon entstand trotz ihrer Ansichten über die gemeinsame Menschheit, Gleichheit und Freiheit aller Menschen, Menschenrechte sowie ihrer Positionen gegen die Sklaverei.
In diesem Buch wird dieses Paradoxon untersucht, mit detaillierter Bezugnahme auf Locke, Montesquieu, Voltaire, Hume, Kant, Hegel, Jefferson und andere sowie auf bedeutende Wissenschaftler der Aufklärung. Neben ihrem Rassismus, der gründlich dokumentiert wird, wird auch die Frage gestellt, ob ihre Gesamtwerke als rassistisch betrachtet werden sollten oder nicht.
Es werden auch die Nicht-Rassisten vorgestellt, die zwar weniger zahlreich sind, aber ebenfalls zu den großen Persönlichkeiten der Aufklärung zählen, wie Rousseau, Diderot, Elvétius, Pain, Condorcet, Smith, Herder, Bentham und andere. Das Buch schließt mit der Frage: „Warum Rassismus in der Aufklärung“?
Hersteller
- Autor
- Alexis Irakleidis
- Verleger
- Asini
- Typ
- Geisteswissenschaften, Politikwissenschaften, Soziologie
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 366
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Abmessungen
- -
- ISBN-13
- 9786185346676
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