Im Jahr 381 n. Chr. erließ Theodosius, Kaiser des östlichen Römischen Reiches, ein Dekret, das von allen seinen Untertanen verlangte, den Glauben an die Heilige Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist zu bekunden. Dieses Dekret etablierte die christliche Orthodoxie und beendete eine lebendige und weitreichende Debatte über die Natur der Gottheit, indem es alle anderen Interpretationen als ketzerisch erklärte. Zum ersten Mal in tausend Jahren griechisch-römischer Zivilisation wurde freies Denken ohne Zweifel unterdrückt. Dennoch wurde diese politische Revolution, die darauf abzielte, innere Kohärenz in ein vom Äußeren bedrohtes Reich zu bringen, aus dem historischen Gedächtnis getilgt. Stattdessen wird behauptet, dass die christliche Kirche einen Konsens über die Dreifaltigkeit erreicht hatte, der auf dem Konzil von Konstantinopel im Jahr 381 n. Chr. verkündet wurde. In diesem innovativen neuen Buch argumentiert Freeman, dass das Dekret von Theodosius und die darauffolgende Unterdrückung des Heidentums nicht nur das Ende der Vielfalt religiöser und philosophischer Überzeugungen im ganzen Reich bedeuteten, sondern auch viele theologische Probleme für die Kirche schufen, die ungelöst bleiben. Freeman kommt zu dem Schluss, dass das Jahr 381 n. Chr. 'einen Wendepunkt darstellte, den die Zeiten vergessen haben'.
Hersteller
- Autor
- Charles Freeman
- Verleger
- Pimlico
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Verlauf Archiv
- Motiv
- Römisches Reich, Historische Archive
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 256
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2009
- Abmessungen
- 15.2x23 cm
- ISBN-13
- 9781845950071
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