Niemand kann unter dem Einfluss des „Wahrheitsdetektors“ oder einer chronischen – wöchentlichen – Befragung zu den öffentlichen Angelegenheiten leben. Dennoch ist die berufliche Zusammenarbeit mit der Zeitung unerbittlich. Ein Fehlen wird nicht toleriert; die Gründe für „geistige Gesundheit“ werden nicht einmal als Scherz akzeptiert.
Die Krise ist natürlich in der Regel faul, langsam, unwillig – dennoch wird die Pflicht, sich zu den öffentlichen Angelegenheiten zu äußern, mit den Jahren zu einer rhetorischen Marotte. Das bemerkte Kostis Papagiorgis auf der Rückseite des Buches „Zentrum der Vergiftungen“ und brachte mit wenigen Worten das Stigma des „Berufsschreibers“ zum Ausdruck.
In „Überland“ sind die Texte enthalten, die er in derselben Rubrik in der Zeit von 1995-1997 in der Wochenzeitschrift „An“ der Abendschau und im kulturellen Beileger „Artion“ derselben Zeitung veröffentlicht hat. Es handelt sich um Texte, die ihrer Zeit weit voraus sind, da die kleinen und großen Ereignisse als Anreize, Gelegenheiten oder Vorwände dienen, um das scharfe kritische Denken eines bedeutenden Denkers zu entfalten.
Hersteller
- Autor
- Kostis Papagiorgis
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 432
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2014
- Veröffentlichungsdatum
- 2014
- Abmessungen
- 11x21.5 cm
- ISBN-13
- 9789600358384
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