Wie lässt sich die Intensität der Unsicherheit für arme und rassifizierte Frauen erklären, während die Erklärungen für institutionelle Schutzmaßnahmen für Frauen vor Gewalt zunehmen? Wie können wir über geschlechtsspezifische Gewalt sprechen, ohne über die systemische Gewalt des Staates, über Armut, Rassismus und Islamophobie sowie über Kolonialismus und koloniale Sklaverei zu sprechen? Warum wird der Verweis auf den Schutz durch den Staat zu einem Argument für mehr Repression und Militarisierung des öffentlichen Raums, was die Klassen- und Rassentrennungen verstärkt?
In dem vorliegenden Buch versucht Françoise Vergès, an die Wurzeln der geschlechtsspezifischen Gewalt zu gelangen, indem sie deren Verknüpfung mit sozialer Ungleichheit sowie den verschiedenen historischen Formen sozialer Ausgrenzung und Marginalisierung dechiffriert. Sie entwirft somit eine feministische, antirassistische und dekoloniale politische Vision, die den Schutz zum Synonym für Solidarität, Koexistenz und den Schutz des Lebens macht.
Hersteller
- Verleger
- Ektos Grammis
- Ursprünglicher Titel
- Eine feministische Theorie der Gewalt
- Typ
- Geisteswissenschaften, Politikwissenschaften, Soziologie
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 160
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
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- ISBN-13
- 9786188460591
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