Die koloniale Herrschaft der Europäer – ebenso wie im ersten Halbjahr des 20. Jahrhunderts die der Nordamerikaner und der Japaner – prägte die Weltgeschichte von etwa 1500 bis 1975 in großen Teilen der Welt. Angesichts der äußerst unterschiedlichen Entwicklungen der Gebiete, die einst Kolonien in Amerika, Asien, Ozeanien und Afrika waren, wird das Anliegen nach einer neuen Bewertung der Auswirkungen des Kolonialismus immer deutlicher.
Im Licht moderner Auseinandersetzungen über das Erbe der kolonialen Herrschaft beschränkt sich das Buch nicht auf die Periodisierung und die Darstellung des historischen Rahmens des Kolonialismus, sondern vertieft das konzeptionelle Innenleben, indem es ihn als strukturelles Element der Neuzeit und der modernen Welt sowie als Phänomen kolossaler Unbestimmtheit betrachtet. Anhand von Beispielen aus allen kolonialen Imperien der Neuzeit beschreibt es die Methoden der Eroberung, der Sicherung der Herrschaft und der wirtschaftlichen Ausbeutung, die Formen des Widerstands, die Schaffung besonderer kolonialer Gesellschaften, die Strategien des kulturellen Kolonialismus sowie das kolonialistische Denken und die koloniale Kultur sowohl in den Kolonien als auch in den Metropolen selbst.
Hersteller
- Autor
- Jürgen Osterhammel
- Verleger
- Panepistimiakes Ekdoseis Kritis
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Akademisch
- Motiv
- Weltgeschichte, Wissenschaft der Geschichte, Geschichte Amerikas
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 200
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786182301043
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