Etwa zweihundertfünfzig Geschichten, die in ihrer überwiegenden Mehrheit aus dem griechischen mythologischen Erbe stammen, sind in den Metamorphosen von Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.) verschnürt. Dieses berühmteste und meistverkaufte mythologische Lexikon des Westens präsentiert ein Universum, in dem alles - organische und anorganische Materie, Götter und Menschen sowie alles dazwischen - sich in einem Zustand metamorphosischen Alarms befindet.
Götter, die mal willkürlich sind und mal Gerechtigkeit walten lassen, schreiben den metamorphosischen Epilog in Geschichten von erotischer Erregung, fürsorglicher Solidarität, gedankenloser Arroganz und extremen Sensualismen, während der Erzählton „quantensprünge“ über das gesamte Spektrum von genuin tragisch und episch bis hin zu Burleske und Parodie macht.
In ihrer ovidianischen Version erlangten die berühmten Figuren der griechischen Mythologie archetypische Geltung für Maler, Bildhauer, Komponisten, Schriftsteller und Psychoanalytiker, während in jüngerer Zeit das metamorphosische Kontinuum zwischen der natürlichen Welt und dem menschlichen Zustand das Interesse der tiefen Ökologie geweckt hat.
Nach den selektiven Wegen der Körper, die ihr Erscheinungsbild verändert haben (Gutenberg, 2009), schließt diese Übersetzung den Marathon der etwa 12.000 Verse der bizarrsten, aber auch meistverkauften, epischen Kompositionen der griechisch-römischen Antike ab.
Hersteller
Spezifikationen
- Verleger
- Gutenberg
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789600126303
Zusätzliche Spezifikationen
- Klassische Dichter
- Nein
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