Eine verzweifelte Frau in der Menopause beginnt, seltsame Träume zu sehen — mit Marien, Tigern, Kühen, Rosa Luxemburg, Marilyn Monroe, der Mutter von Benito Mussolini — Träume, aus denen sie jede Nacht exakt um 4:30 Uhr aufwacht.
Um ihr nächtliches Leben zu deuten, strebt sie Begegnungen mit den Frauen ihrer Familie an: ihrer Tochter, ihrer Schwester und ihrer Mutter. Und während die Gespräche beginnen, den roten Faden ihres gemeinsamen Lebens zu entwirren, hören die Träume plötzlich auf.
Sie wendet sich dann an andere Frauen, von der Mutter von Eleni Topaloudi bis zu einem zehnjährigen Afghanen, der plötzlich von seiner Mama getrennt wurde. Und es beginnen sich Truppen von Frauen zu zeigen, die gebären, adoptieren, sich kümmern oder sich weigern, sich zu kümmern. Während ihre Geständnisse sich anhäufen und durch Wissenstests, Brettspiele, Märchen, Etymologie-Unterricht, Religion und Zoologie bereichert werden, sind ihre Erfahrungen ineinander verwoben, wie die Babys in den Bäuchen ihrer Mütter.
In „Der lange Weg einer in die andere“ wird Mutterschaft zu einem formbaren Begriff, einer radikalen Angelegenheit von Freiheit und Versöhnung — eine riesige Nabelschnur, die alle Frauen verbindet und nährt, die Töchter ihrer Mütter, Mütter ihrer Töchter waren. Aber auch Mütter ihrer eigenen Mütter, Töchter ihrer Töchter. Eine Schnur, die auch alle Männer nährt: Denn wie die Protagonistin sagt: „Die Welt wird sich nur verändern, wenn die Männer das Leben der Frauen mit der gleichen Natürlichkeit lesen, mit der Frauen schon immer das Leben der Männer gelesen haben.“
Hersteller
- Autor
- Amanta Michalopoulou
- Verleger
- Patakis
- Typ
- Reiseliteratur, klassische Literatur, Belletristik
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 400
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786180709971
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