Die halbe Ewigkeit vor dem Bürgerkrieg war voller Konflikte über Gleichheit und Freiheit. Beginnend im Jahr 1803 verabschiedeten viele freie Bundesstaaten Gesetze, die freie Afroamerikaner davon abhielten, sich innerhalb ihrer Grenzen niederzulassen, und beschränkten ihre Rechte, vor Gericht auszusagen, sich frei von Ort zu Ort zu bewegen, zu arbeiten, zu wählen und öffentliche Schulen zu besuchen.
Mit der Zeit gründeten Afroamerikanische Aktivisten und ihre weißen Verbündeten, oft mit Gewalt von Menschenmengen konfrontiert, mutig eine Bewegung, um gegen diese rassistischen Gesetze zu kämpfen. Sie argumentierten vor den Bundesstaaten, dass sie nur die innere Ordnung aufrechterhalten wollten, mit Versprechungen auf gleiche Rechte, die sie in der Unabhängigkeitserklärung und der Verfassung gefunden hatten. Es waren Pastoren, Verfasser, Anwälte, Politiker, Kapitäne und unzählige gewöhnliche Männer und Frauen, die im Druck, vor Gericht, in den Bundesstaaten und im Kongress kämpften, durch Petitionen, Lobbyarbeit, Parteienpolitik und Wahlen.
Langfristig blockiert von feindlichen weißen Mehrheiten und ungünstigen Gerichtsentscheidungen, wurden die Ideale der Bewegung in den 1850er Jahren zunehmend mainstream, insbesondere unter den Unterstützern der neuen Republikanischen Partei. Als der Kongress begann, das Land nach dem Bürgerkrieg wieder aufzubauen, setzten die Republikaner diese Vision racialer Gleichheit in den Civil Rights Act von 1866 und die vierte Änderungsprotokoll um. Dies waren die Meilensteinerfolge der ersten Bewegung für Bürgerrechte.
Die faszinierende Geschichte von Kate Masur erzählt diese bahnbrechende Bewegung mit lebendigen Details. Aktivisten wie John Jones, ein freier Schwarzer Händler aus North Carolina, dessen Widerstand gegen die „Schwarzen Gesetze“ in Illinois dazu beitrug, die Sache der fairness bezüglichen Rasse zu stärken, beweisen die unersetzliche Rolle Afroamerikaner bei der Gestaltung des amerikanischen Ideals der Gleichheit vor dem Gesetz.
Ohne Umsetzung waren die Versprechen gesetzlicher Gleichheit nicht ausreichend. Doch die vorbürgerliche Bewegung legte die Grundlagen für eine Tradition der rassenbezogenen Gerechtigkeit, die bis heute von entscheidender Bedeutung ist.
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- WW Norton & Co
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- Allgemeine Geschichte
- Motiv
- Weltgeschichte, Afrikageschichte, Geschichte Amerikas
- Sprache
- Englisch
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 496
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2022
- Abmessungen
- 14x21.1 cm
- ISBN-13
- 9781324021841
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