Wer waren die Neuen Griechen? Wie traten sie auf und wie wurde historisch das Phänomen gebildet, das wir als Neuen Hellenismus definieren? Durch welche historischen Prozesse differenzierten sich die Neuen Griechen vom osmanischen Herrschaftssystem und hoben sich gleichzeitig von den anderen völkerkulturellen Gruppen auf dem Balkan ab?
Das Buch beschäftigt sich mit der Entstehung und Formierung verschiedener sozialer Gruppen und Bevölkerungen, die – durch unterschiedliche historische Prozesse – das Phänomen des Neuen Hellenismus prägten. Der allgemeine Kontext, in den jede einzelne Analyse eingeordnet wird, sind die Beziehungen zwischen den unterworfenen Griechen, den osmanischen Herrschern und den Europäern in ihren jeweiligen historischen Ausdrucksformen.
In diesem Rahmen wurden die Neuen Griechen historisch mit mehreren Differenzierungen aus dem osmanischen Kontext geformt, ohne von Beginn an homogene Merkmale untereinander aufzuweisen. Im Buch werden alle Formen der Differenzierung ‒ soziale, wirtschaftliche, ideologische, breiter gefasste kulturelle ‒ für jede soziale Gruppe und in jeder weiteren geografischen Region separat analysiert.
Die Aktivitäten dieser Gruppen in jedem Gebiet schufen letztlich einen distincten wirtschaftlichen und kulturellen Raum im Rahmen des Osmanischen Reiches, den Raum des Neuen Hellenismus.
Die vorliegende Studie wurde so verfasst, dass sie, soweit möglich, den Lesern ermöglicht, gedanklich an der Zusammenstellung der Problematik teilzuhaben, wie sie sich während der Forschung entwickelte. Diese gedankliche Teilnahme wird durch die Erwähnung der Fragen erleichtert, die ohnehin aufgeworfen wurden, obwohl einige von ihnen unbeantwortet bleiben aufgrund fehlender Beweise.
Sie wird auch durch die notwendige Reflexion oder die kritische Ablehnung bestimmter grundlegender Interpretationen der griechischen und fremdsprachigen Geschichtsschreibung über die Neuen Griechen erleichtert. Schließlich ist es gut, dass der Leser weiß, dass das allgemeine Ziel dieses Buches, im weitesten Sinne, politisch ist. Das heißt, es ist eine Intervention in die Gegenwart mit dem Ziel, einen historiographischen Vorschlag zu formulieren, der zur Bildung eines rationalen, kritischen historischen Bewusstseins der griechischen Bürgerinnen und Bürger von heute beitragen kann.
Hersteller
- Autor
- Petros Pizanias
- Verleger
- Vivliopoleion tis Estias
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- Akademisch
- Motiv
- Osmanische Herrschaft, Wissenschaft der Geschichte
- Zeitraum
- Osmanische Periode, Kalter Krieg
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Von 1400 bis 1820
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 556
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2014
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789600516227
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