Ein meditativer Ansatz zu den sozialpolitischen und philosophischen Fragen des Alterns, vom international anerkannten Autor von Die Rückkehr nach Reims. Vor einigen Jahren begann Didier Eribons Mutter, ihre körperliche und kognitive Autonomie zu verlieren. Nach mehreren Monaten des Widerstands sahen sich Eribon und seine Brüder gezwungen, sie in ein Altersheim zu bringen. Wenige Wochen später starb seine Mutter.
In Das Leben, das Alter und der Tod einer Arbeiterfrau setzt Eribon seine historische, politische und persönliche Reflexion fort, diesmal mit dem Fokus auf das Lebensende. Indem er den schnellen Verfall seiner Mutter verfolgt und sich auf Werke von Simone de Beauvoir, Norbert Elias, Annie Ernaux und Michel Foucault beruft, verwandelt Eribon die Wut, die Trauer und die Scham über ihren Tod in ein beeindruckend detailliertes Porträt der Frau, die ihn großgezogen hat.
Hier stellt Eribon Fragen: Wie geht unsere Gesellschaft mit älteren Menschen um? Was ist der Platz der Körper, die nicht mehr zusammenkommen, über Freiheit diskutieren oder protestieren können? Können die völlig Entmündigten für sich selbst sprechen - und wenn nicht, wer kann dann für sie sprechen?
Eine ehrliche, originelle und umfassende Erkundung der Beziehung zwischen Altern und Klasse, Politik und Literatur, dieses Werk ist ein tiefgründiger meditativer Ansatz zu einer grundlegenden menschlichen Erfahrung, die oft unbeachtet bleibt.
Seiten: 256, Abmessungen: 14,3 x 14,3 cm.
Hersteller
- Autor
- Didier Eribon
- Verleger
- Amber-Allen Publishing,U.S.
- Typ
- Pflege, Frau
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 256
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
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- ISBN-13
- 9780241686720
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