Die Kritik der Kultur in Herbert Marcuse' späten Werk bezieht sich auf die Elementarisierung der Versklavung des gesellschaftlichen Bewusstseins in den entwickelten kapitalistischen Gesellschaften.
Gleichzeitig, und umgekehrt, blickt er auf die atemberaubende Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise zurück und erkennt offene Möglichkeiten der Befreiung von Unterdrückung, die im Rahmen eines kritischen politischen Programms genutzt werden können.
Diese Möglichkeiten sind Teil einer Kritik des gesellschaftlichen Bewusstseins, das objektive Merkmale aufweist, wie sie aus der Analyse der westlichen Kultur in den Jahrzehnten der 1950er und 1960er Jahre hervorgehen.
Indem er die Problematik der Unterdrückung hinterfragt, zeigt sich, dass die Entwicklung der materiellen Bedingungen der kapitalistischen Gesellschaft zwar eine Form totalitärer Herrschaft hervorbringen kann, aber gleichzeitig auch die Möglichkeit bietet, die Gesellschaft ohne ihre unterdrückenden Mechanismen zu denken.
Das bedeutet nicht, dass mit der Entwicklung der Produktionskräfte zwangsläufig auch die Befreiung eintritt.
Hersteller
- Autor
- Nikolaos Folinas
- Verleger
- Epekeina
- Untertitel
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- Anzahl der Seiten
- 262
- Veröffentlichungsdatum
- 01/04/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9786185207632
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