Trotz seiner vielen Krisen, insbesondere in Westeuropa, gibt es heute 1,3 Milliarden Katholiken auf der Welt. Die Kirche bleibt eine mächtige, aber umstrittene Institution.
In Ein Königreich verlieren, die Welt gewinnen untersucht Ambrogio A. Caiani die epische Geschichte der römisch-katholischen Kirche. Im gesamten frühen modernen Zeitraum war der Papst ein weltlicher Fürst in Mittelitalien. Der Katholizismus war nicht nur eine Religion, sondern auch eine politische Macht, mit der man rechnen musste.
Nach der Französischen Revolution zog sich die Kirche in eine Festung der Unvernunft zurück und verurteilte fast jeden Aspekt des modernen Lebens. Der Papst verkündete seine Unfehlbarkeit; der Kult der Jungfrau Maria und ihrer Erscheinungen wurden Glaubensartikel; der Vatikan lehnte jede Annäherung an den modernen Staat ab, bis zu einer katastrophalen Reihe von Konkordaten mit faschistischen Staaten in den 1930er Jahren.
Diese dunklen Tage bedrohten das bloße Dasein der Kirche. Doch während der Katholizismus seine zeitliche Macht verlor, machte er bedeutende spirituelle Fortschritte und erweiterte sich über die Kontinente. Zwischen 1700 und 1903 verlor er ein Königreich, gewann jedoch die Welt.
Ambitioniert und autoritär, ist dies ein Bericht über das gespannte Aufeinandertreffen der Kirche mit der Moderne in all ihren Formen: von Liberalismus, Sozialismus und Demokratie bis hin zu Wissenschaft, Literatur und dem Aufstieg der säkularen Kultur.
Seiten: 560, Erscheinungsjahr: 0902, Abmessungen: 13x13cm
Hersteller
- Verleger
- Apollo
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 560
- Sprache
- Französisch
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 12.9x19.8 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9781800240483
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