In seinem Werk Dysphoria Mundi hat Paul B. Preciado einen mutierten Text verfasst, der Essays, Philosophie, Poesie und Autobiografie kombiniert und einen Moment tiefgreifender Veränderung und Möglichkeit einfängt. Verwurzelt in der Isolation der Covid-19-Pandemie und unter Berücksichtigung der darauf folgenden sozialen Umwälzungen versucht Preciado, unsere Zeit aus dem revolutionären gegenwärtigen Moment heraus zu verstehen.
Die zentrale These dieses monumentalen Werks ist, dass Dysphorie, um richtig verstanden zu werden, nicht als psychische Krankheit betrachtet werden sollte, sondern als die Bedingung, die unsere Zeit definiert. Dysphorie ist ein Abgrund, der eine patriarchale, koloniale und kapitalistische Ordnung, die ihrem Ende entgegenrast, von einer neuen Lebensweise trennt, die bisher als unproduktiv und abnormal angesehen wurde, in Wirklichkeit aber der Ausweg aus unserer gegenwärtigen misslichen Lage ist.
In Anlehnung an Visionäre wie William S. Burroughs und Kathy Acker wird Preciados theoretisches Schreiben von lyrischer Kraft angetrieben und bietet uns ein kritisches Werkzeug voller neuer Konzepte, die unser Denken und Handeln leiten können: Transition, kognitive Befreiung, Delegitimierung, Entdifferenzierung, 'elektronisches Heroin', digitale Coups, Nekro-Kitsch.
Dysphoria Mundi ist Preciados zugänglichstes und bedeutendstes Werk bis heute, in dem er eine Welt der Ruinen um uns herum versteht und einen freudigen, radikalen Weg nach vorne aufzeigt.
Seiten: 496, Abmessungen: 12,5x12,5cm
Hersteller
- Verleger
- Fitzcarraldo Editions
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
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- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
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- Abmessungen
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- ISBN-13
- 9781804271452
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