Der Monotheismus als politisches Problem ist zweifellos das berühmteste Buch des großen Historikers und Theologen Erik Peterson (1890-1960) und eines der bedeutendsten des 20. Jahrhunderts. Es wird 1935 veröffentlicht, zwei Jahre nach dem Sieg des Nationalsozialismus in Deutschland, und die Absicht des Autors, so sein eigenes Bekenntnis, war es, die „Theologie des Reiches“ anzugreifen, der viele beitraten und die eine Säkularisierung des Versprechens des Gottesreichs in Richtung der Wiederbelebung des imperium sacrum anstrebten.
Das Buch stellt jedoch auch eine Kritik an der politischen Theologie von Carl Schmitt dar, einem Unterstützer des nationalsozialistischen Regimes, und betont nachdrücklich, dass jede politische Theologie einen Missbrauch der christlichen Botschaft darstellt, um politische Zustände zu rechtfertigen. Die Trinität des christlichen Gottes, der trinitarische Frieden, kann niemals theologisch – ganz zu schweigen davon, was historisch tatsächlich geschah – das Fundament irgendeiner Idee politischer Herrschaft bilden.
Hersteller
- Verleger
- Artos Zois
- Ursprünglicher Titel
- Der Monotheismus als politisches Problem
- Übersetzung
- Michalis Papanikolaou
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 192
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 5/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789608053946
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