Der diesjährige Vortragszyklus konzentriert sich auf die Beziehung zwischen narzisstischem Elternteil und Kind, organisiert erneut im Februar von den Verlagen Porfyra im Theocharakis-Stiftung. Die Psychologin, Autorin und Professorin an der Panteion-Universität Fotini Tsalikoglou hat die Verantwortung für diese Veranstaltung übernommen und ein Thema mit vielen Facetten gewählt, das leider immer noch aktuell ist.
Anlass für diese Treffen ist die griechische Ausgabe ihres Bestsellers, der Forscherin, Psychologin und Familienberaterin Karyl Mc Bride „Gibt es Platz für mich? Die Abenteuer des Narzissmus in unserer Zeit durch die Beziehungen von Mutter und Tochter“.
In über dreißig Jahren als Therapeutin hat Mc Bride festgestellt, dass Narzissmus, eine Persönlichkeitsstörung, die über den einfachen Egoismus und die Eitelkeit hinausgeht, eine der Hauptursachen für Familienprobleme ist. Laut Expertin verlangt der Narzisst, dass alle Scheinwerfer des Interesses auf ihn gerichtet sind. Er überschätzt oft seine Fähigkeiten und herabsetzt alle um ihn herum. Selbst wenn es sich um sein eigenes Kind handelt. Die daraus entstehende Abhängigkeitsbeziehung, die toxische Liebe und Manipulation haben sehr schwerwiegende Folgen für die Entwicklung und letztlich das Glück der Tochter: Ständige emotionale Enttäuschungen, Schuldgefühle, Störung der Ruhe, Verzerrung von Erwartungen usw.
Im Vortragszyklus werden alle Aspekte der Beziehung zwischen Narzisst-Mutter und Tochter beleuchtet, in dem Bemühen, dieses so problematische Beziehungsmuster zu erkennen und zu lösen.
Wechsel am Ende der Bildergalerie
Wechsel zum Anfang der Bildergalerie