Der erste Roman des bedeutenden französischen Journalisten Louis-Sébastien Mercier ist dieses grundlegende Werk der Reisereportage, das über mehr als 200 Jahre lang ungedruckt blieb.
Mercier reiste als Erster nach London und begann 1780, seine Eindrücke festzuhalten. Als Beispiel einer neuen Form des journalistischen, reflektierenden Schreibens präsentierte er emotionale Darstellungen der Stadt als Ansammlung von Erfahrungen, Gewohnheiten und Persönlichkeiten. Im Gegensatz zu Dickens' London oder Baudelaires Paris, mit den Widersprüchen von Luxus und Elend, beschreibt Mercier eine weniger bekannte städtische Umgebung – vielleicht optimistischer, vielleicht auch utopisch. Seine Version Londons ist in Wirklichkeit eine Projektion seiner philosophischen Fantasie – nicht nur ein vollständiges Porträt, sondern auch ein Spiegelbild dessen, was er sich für Paris erhoffte.
Für diese erste Veröffentlichung auf Englisch bewahrt die Übersetzung von Laurent Turcot und Jonathan Conlin den Geist und den Humor von Merciers Text. Sie ist mit zeitgenössischen Bildern versehen, mit Schwerpunkt auf Thomas Rowlandson und Gabriel-Jacques de Saint-Aubin, den ersten pariserischen Künstler- Spaziergängern.
Seiten: 284, Erscheinungsjahr: 1014, Maße: 19,5x19,5cm
Hersteller
- Verleger
- Pallas Athene Publishers
- Untertitel
- -
- Anzahl der Seiten
- 284
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 13.5x19.5 cm
- Sprache
- Englisch
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Geopolitische Region
- Europa
- ISBN-13
- 9781843682707
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