In den hellenistischen Schulen war die Philosophie, anders als heute, nicht von der Welt, dem täglichen Leben und den wahren Bedürfnissen der Menschen losgelöst. Es war eine Kunst, die ihren Schülern die intellektuellen und moralischen Werkzeuge geben wollte, um Eudaimonia zu erreichen, die sie als das höchste Gut erkannte. Die Epikureer, die Stoiker und die Skeptiker betrachteten die Philosophie als eine Wissenschaft, die der Medizin ähnlich ist, und waren sich sicher, dass die Krankheiten, die sie aufdeckt und heilt, in erster Linie Krankheiten des Glaubens sind: falsche Vorstellungen darüber, was im Leben wertvoll ist.
In diesem Buch untersucht Marta Nussbaum mit thematischen Achsen wie der Angst vor dem Tod, Liebe, Wut und Aggression kritisch die Texte und Positionen von Philosophen wie Aristoteles, Epikur, Lukrez, Sextus Empiricus, Chrysipp und Seneca - und überschreitet dabei mühelos die konventionellen Grenzen zwischen Philosophie und ihrer Geschichte, zwischen Philosophie und Psychologie sowie Literatur, zwischen akademischer Gelehrsamkeit und sozialen Anliegen.
Hersteller
- Autoren
- Martha Nussbaum, Martha C. Nussbaum
- Verleger
- Epilogi / THyrathen
- Untertitel
- Theorie und Praxis der hellenistischen ethischen Philosophie
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 660
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2015
- Veröffentlichungsdatum
- 2015
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789608097988
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