Am 8. Januar 1982 starb die kolumbianische Bildhauerin Feliza Bursztyn in einem Restaurant in Paris. Sie war achtundvierzig Jahre alt. Zum Zeitpunkt ihres plötzlichen Todes begleiteten sie ihr Ehemann und vier Freunde. Einer von ihnen, der Schriftsteller Gabriel García Márquez, veröffentlichte wenige Tage später einen Artikel, der drei scheinbar einfache, aber im Grunde mysteriöse Worte enthielt: „Sie starb vor Kummer.“ Juan Gabriel Vasquez greift diese Worte auf, um das geheime oder unbekannte Leben einer außergewöhnlichen Frau zu erforschen.
Feliza Bursztyn stellte sich stets der Gesellschaft, in der sie lebte. Als Tochter eines jüdischen Expatriats in Kolumbien, revolutionäre Künstlerin in einer Zeit politischer Revolutionen, Frau mit freiem Geist in einer Welt, die der Freiheit der Frauen misstraute, führte sie ein Leben, das die großen Spannungen des 20. Jahrhunderts inszenierte und vor allem den Wunsch, Herrin über sich selbst zu sein.
In „Die Namen von Feliza“ verbindet der Autor meisterhaft Autobiografie, Realität und Fantasie, um dem Leser eine erstaunliche und herzzerreißende Fiktion zu bieten, darüber, wie das intime Leben eines Menschen unumgänglich von den Kräften von Geschichte und Politik überwältigt wird.
Hersteller
Spezifikationen
- Verleger
- ALFAGUARA
- Sprache
- Spanisch
- Tastaturen
- Prosa
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 288
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- -
- ISBN-13
- 9788410299955
Zusätzliche Spezifikationen
- Übertragen auf den Bildschirm
- Nein
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