Larsé sammelt und analysiert eine Vielzahl von biblischen und patristischen Texten und bietet ein umfassendes Bild davon, wie die Orthodoxe Kirche den Übergang vom gegenwärtigen Leben zum ewigen Leben versteht. Die wichtigsten Punkte, die er behandelt, umfassen:
Die Natur des Todes: Die theologische Betrachtung des Todes nicht als natürlichen Vorgang, sondern als Folge des Sündenfalls, und seine geistige Bedeutung.
Die Trennung von Seele und Körper: Was in den ersten Momenten und Tagen nach dem Tod passiert.
Die „Tartare“ (Lufttartare): Die Untersuchung der Lehre über die Prüfung der Seele beim Aufstieg zu Gott (vom 3. bis zum 9. Tag).
Die Teilweise Gericht: Der Zustand der Seele am 40. Tag und ihr Eintritt in die „andere Welt“.
Der Zwischenzustand: Die Wartezeit der Seelen vom teilweisen Gericht bis zum endgültigen Gericht (Wiederkunft Christi).
Aufhebung des Fegefeuers: Der Autor präsentiert die orthodoxe Argumentation, die sich von der römisch-katholischen Lehre vom „Fegefeuer“ unterscheidet.
Beziehung zwischen Lebenden und Verstorbenen: Die Bedeutung von Gebeten, Gedenkfeiern und der Heiligen Liturgie für die Ruhe der Seelen.
Auferstehung und Endgericht: Die Erwartung der gemeinsamen Auferstehung der Körper und der ewige Zustand im Himmelreich oder in der Hölle.