Im Jahr 2006, nach mehreren Fehlgeburten, reiste Joanna Pocock mit einem Greyhound-Bus quer durch die USA, von Detroit nach Los Angeles. Siebenzehn Jahre später, jetzt in den Fünfzigern, unternimmt sie dieselbe Reise, besucht erneut die gleichen Städte, Randgebiete, Autobahnen und Motels auf den Spuren der wenigen Schriftstellerinnen – Simone de Beauvoir, Ethel Mannin und Irma Kurtz – die ihre eigenen Roadtrips durch die USA dokumentierten.
In Greyhound erforscht Pocock die Überschneidung von Ort und Erinnerung, das Individuum mit dem Kollektiv und die Privatisierung öffentlicher Räume, während sie zwei sehr unterschiedliche Landschaften durchquert – ein früheres, weniger atomisiertes Amerika und ein aktuelles, das in Ungleichheit versinkt und am Rande einer Umweltkatastrophe steht.
Ihr Fokus liegt auf der gebauten Umwelt: die Straßen aus Asphalt, die beleuchteten Tankstellen, die ausgedehnten Vororte und die Abbaustätten, die speziell geschaffen wurden, um das moderne Leben zu nähren. Kombination aus Memoiren, Reportagen, Umweltliteratur und Literaturkritik, ist Greyhound ein bewegendes und immersives Buch, das ein Amerika in den letzten Zügen des Spätkapitalismus mit all seiner Schönheit, seinem Horror und seiner Komplexität einfängt.
Seiten: 432, Maße: 12,5x12,5cm
Hersteller
- Autor
- Joanna Pocock
- Verleger
- Fitzcarraldo Editions
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
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- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
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- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
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- ISBN-13
- 9781804271384
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