Johann Veraguet ist ein erfolgreicher und wohlhabender Maler, aber sowohl er als auch seine Ehefrau Adèle sind unglücklich, in einer liebe- und hoffnungslosen Ehe. Die beiden leben im Wesentlichen getrennt in ihrem schönen Landhaus, dem Rosshalde. Sie wohnt im Haupthaus, er ist isoliert in dem Gebäude, das er in ein Atelier umgewandelt hat – zwei Fremde, die nur durch Verträge und die Liebe zu ihrem jüngeren Sohn Pierre verbunden sind.
Seine Schwäche für seinen kleinen Sohn und die Angst, jegliche Stabilität in seinem Leben zu verlieren, halten Johann in Rosshalde gefangen. Bis das Schicksal auf unerwartete Weise an seine Tür klopft...
Ein Roman, der größtenteils autobiografisch ist, in dem der Nobelpreisträger Hermann Hesse die Traurigkeit aus seiner eigenen gescheiterten Ehe verarbeitet und gleichzeitig eine größere Frage stellt: Kann ein Künstler, ein Denker, so leben wie andere Menschen, mit den Freuden und Leiden eines gewöhnlichen Lebens, oder ist er für immer in der Einsamkeit der Schöpfung verurteilt?
„Die Auszeichnung von Hesse […] ehrt eine poetische Leistung, die insgesamt den Kampf eines Menschen widerspiegelt, der seiner Berufung mit seltenem Glauben folgt.“ Von der Auszeichnung Hermann Hesses mit dem Nobelpreis für Literatur im Jahr 1946
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- Autor
- Hermann Hesse
- Verleger
- Dioptra
- Ursprünglicher Titel
- Rosshalde
- Verlage
- Brille
- Typ
- Klassische Literatur, Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 248
- Veröffentlichungsdatum
- 08/10/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9786181001203
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