Die Verehrung des Neuen, die Erneuerung des Selbst, Innovation, die Beschleunigung wirtschaftlicher Prozesse und im Allgemeinen die Lebensweise in der späten Moderne sind eng mit der Mode verbunden. Die Mode existiert durch das „vergängliche Neue“ und ist eine der charakteristischsten Funktionen des wirtschaftlichen Kapitals.
Doch die Mode tut auch noch andere Dinge: Sie schlägt Wege vor, wie man sich selbst, anderen, der Zeit und den Gegenständen gegenüber verhält. Die Mode spiegelt gesellschaftliche und kulturelle Tendenzen wider und steht im Dialog mit ihnen. Sie übersetzt sie in die verschiedenen Sprachen, die sie erfunden hat: die Haute Couture, die Massen- und die Schnellmode.
Die Mode zeigt exklusive Verbindungen zu anderen modernen Institutionen und trägt aus dieser Perspektive dazu bei, wesentliche Aspekte der Subjektivität der späten Moderne zu formen. Die Mode trägt entscheidend zur Gestaltung der modernen Zeitregime bei, das heißt zu den Rhythmen, den Erzählungen und der Ausrichtung der Menschen innerhalb der Gegenwart, der Vergangenheit und der Zukunft.
Als Kind – und ebenso als Mechanismus ihrer Gestaltung – der Modernität (sowohl klassischer als auch späterer) und unserer gemeinsamen Kultur ist die Mode ein offenes Feld soziologischen Wissens und kritischer Betrachtung. Das Buch untersucht diese komplexen Funktionen.
Hersteller
- Autor
- Dimitris Lallas
- Verleger
- Patakis
- Typ
- Geisteswissenschaften, Meteorologie, Veterinärmedizin, Anthropologie - Ethnologie, Soziologie, Kultur
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 344
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 12x17 cm
- ISBN-13
- 9786180712681
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