Das Konzept der verteidigenden oder kämpfenden Demokratie entwickelte sich in der Zeit zwischen den Weltkriegen im Schatten des Aufstiegs faschistischer Regime. Der wichtigste Inspirator dafür, Karl Loewenstein, bezog sich auf seine eigenen Erfahrungen aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Mit seinen Texten zeigte er auf, wie faschistische Parteien und Bewegungen die Mittel nutzen, die die demokratischen Verfassungsinstitutionen bieten, um ihre Position zu festigen und wie ein Trojanisches Pferd sowohl in die Wahlkörper als auch in die repräsentativen Gremien einzudringen.
Gleichzeitig betonte er, dass Demokratien nur überleben können, wenn sie verstehen, dass sie sich gegen ihre Feinde verteidigen müssen, sowohl gegen äußere als auch gegen innere.
Das endgültige Fazit von Loewenstein ist, dass die Demokratie ihre Institutionen verteidigen muss. Seine Analysen der Methoden, mit denen Extremisten Einfluss auf die Wähler ausüben, indem sie Emotionen (Wut, Empörung, Unzufriedenheit, Minderwertigkeitsgefühle) ausnutzen und die demokratischen Institutionen ausbeuten, sind nicht nur aktuell, sondern auch äußerst hilfreich im Kampf gegen die Feinde der Demokratie.
Hersteller
- Verleger
- Ekdoseis Papazisi
- Untertitel
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- Anzahl der Seiten
- 280
- Veröffentlichungsdatum
- 9/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9789600245110
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