Das theaterähnliche und gleichzeitig poetische Solo des mehrfach ausgezeichneten luxemburgischen Schriftstellers Jean Portant beginnt wie ein äußerst persönliches Geständnis, entwickelt sich jedoch im Verlauf zur Geschichte der Menschheit: „Grenzen sind künstlich, sie sind nichts Natürliches. Sie entstehen, weil wir einen Krieg verloren oder gewonnen haben. Wir ziehen Grenzen, sagen, dort ist das Fremde, hier ist unser eigenes, und ich finde all das völlig absurd, weil die Menschheit eine ist.“
„Grenzen nähren ständig die Erzählung und fordern das Gedächtnis auf, über Vertreibung und Heimkehr, die vielfältigen Abstammungen und die erworbenen Ableger, die Identität, zu sprechen. […] Portant schreibt eine Art Familienbiografie, in die jedoch die anonymen Lebensgeschichten aller Flüchtlinge eingebettet sind, aus denen einige persönliche Zeugnisse hervorstechen. Dabei pendelt er stets zwischen dem Fantastischen und dem Realen, schafft ein Gewebe aus Gedanken und Gefühlen, das den Leser fesselt“, erklärt Maria Papadima in ihrem Einleitungskommentar.
Diese kollektive Übersetzung unterzeichnet, unter Leitung von Maria Papadima, Absolventen des postgradualen Studienprogramms der EKPA „Französisch-griechische Studien in Literatur, Kultur und Übersetzung“.
Hersteller
- Verleger
- Kapa Ekdotiki
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 62
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2025
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 17x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus, Surrealismus, Überrealismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Theorie & Kunstgeschichte
- ISBN-13
- 9789606284472
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