Vier Freunde und Kommilitonen ziehen nach ihrem Abschluss nach New York, um ihr Leben aufzubauen – ohne Geld, verloren, nur ihre Freundschaft und ihre Ambitionen als Unterstützung:
Der edle, gutaussehende Willem, angehender Schauspieler; der J.B., Maler aus Brooklyn, der versucht, die Kunstwelt zu erobern; Malcolm, Architekt bei einem bedeutenden Unternehmen; und Jude – der geniale, rätselhafte Jude.
Mit den Jahrzehnten vertiefen sich ihre Beziehungen, aber sie werden auch dunkler, geprägt von Sucht, Erfolg, Stolz. Doch die größte Herausforderung erkennen alle: Es ist Jude selbst, inzwischen ein unglaublich talentierter Anwalt, aber auch ein immer zerbrechlicher Mensch, dessen Körper und Geist von den unaussprechlichen Schrecken seiner Kindheit gezeichnet sind – verfolgt von Wunden, die er fürchtet, niemals zu überwinden, und die ihn für immer prägen werden.
Mit reicher und strahlender Prosa schreibt Yanagihara eine tragische, transzendente Hymne an die Liebe, eine meisterhafte Darstellung von Zerbrechlichkeit, der Tyrannei der Erinnerung und den Grenzen menschlicher Belastbarkeit.