Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr., unmittelbar nach dem Ende des Peloponnesischen Krieges und der Niederlage Athens, fand ein Ausschuss von dreißig Athenern die Gelegenheit, die demokratischen...

Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr., unmittelbar nach dem Ende des Peloponnesischen Krieges und der Niederlage Athens, fand ein Ausschuss von dreißig Athenern die Gelegenheit, die demokratischen Institutionen, die das politische Leben ihrer Stadt seit über einem Jahrhundert regelten, zu stürzen. Dies war der Anfang eines blutigen Bürgerkriegs, der fast ein Jahr...

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Beschreibung

Beschreibung

Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr., unmittelbar nach dem Ende des Peloponnesischen Krieges und der Niederlage Athens, fand ein Ausschuss von dreißig Athenern die Gelegenheit, die demokratischen Institutionen, die das politische Leben ihrer Stadt seit über einem Jahrhundert regelten, zu stürzen. Dies war der Anfang eines blutigen Bürgerkriegs, der fast ein Jahr andauerte. Die Demokratie widerstand den Oligarchen mit Hilfe einer Freiwilligenarmee unter der Führung von Thrasybulus. Nach harten Kämpfen wurde die Demokratie im Herbst 403 wiederhergestellt.

Ausgehend von zehn Figuren präsentiert das vorliegende Buch die Ereignisse jener Zeit aus einer anderen Perspektive. Die Autoren lassen sich vom Vorbild des antiken Chores inspirieren und schlagen eine neue Lesart der athenischen Gesellschaft vor, jenseits der fest etablierten Unterscheidungen zwischen Bürgern, Metöken und Sklaven. Die Grausamkeiten des Bürgerkriegs führten zum Aufstieg vielfältiger fließender Gemeinschaften um zentrale Figuren wie den unklassifizierten Sokrates, den oligarchischen Kritias, den Rhetoriker Lysias, aber auch den öffentlichen Sekretär Nikomachos, den ehemaligen Sklaven Geryes und die Priesterin Lysimache. Die Autoren offenbaren auf diese Weise die Hierarchien und Spannungen, die Praktiken und die Gefühle der Bewohner Athens. So entsteht eine neue Kartografie der athenischen Gesellschaft, bei der die Mehrdeutigkeit und die Möglichkeit der Veränderung im Mittelpunkt stehen.

Durch diese Erzählung der Geschichte als Chor entwickelt sich eine Reflexion darüber, wie eine Gesellschaft sich formt: Welche Prozesse führen eine Gemeinschaft in den gegenseitigen Zerfall oder sogar in die Auflösung, und anschließend in die Neugründung? Eine zentrale Überlegung, die auch viele offene Fragen unserer turbulenten Zeit betrifft.

Hersteller

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Spezifikationen

Spezifikationen

Autoren
Vincent Azoulay, Paulin Ismard
Verleger
Polis
Skroutz Buchpreise 2025
-
Tastaturen
Akademisch
Motiv
Weltgeschichte, Antikes Griechenland
Zeitraum
Zweiter Weltkrieg
Sprache
Griechisch
Untertitel
-
Abdeckung
Weich
Anzahl der Seiten
550
Veröffentlichungsdatum
11/2025
Veröffentlichungsdatum
2025
Abmessungen
14x20.7 cm
ISBN-13
9789604359073

Wichtige Informationen

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Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr., unmittelbar nach dem Ende des Peloponnesischen Krieges und der Niederlage Athens, fand ein Ausschuss von dreißig Athenern die Gelegenheit, die demokratischen Institutionen, die das politische Leben ihrer Stadt seit über einem Jahrhundert regelten, zu stürzen. Dies war der Anfang eines blutigen Bürgerkriegs, der fast ein Jahr andauerte. Die Demokratie widerstand den Oligarchen mit Hilfe einer Freiwilligenarmee unter der Führung von Thrasybulus. Nach harten Kämpfen wurde die Demokratie im Herbst 403 wiederhergestellt.

Ausgehend von zehn Figuren präsentiert das vorliegende Buch die Ereignisse jener Zeit aus einer anderen Perspektive. Die Autoren lassen sich vom Vorbild des antiken Chores inspirieren und schlagen eine neue Lesart der athenischen Gesellschaft vor, jenseits der fest etablierten Unterscheidungen zwischen Bürgern, Metöken und Sklaven. Die Grausamkeiten des Bürgerkriegs führten zum Aufstieg vielfältiger fließender Gemeinschaften um zentrale Figuren wie den unklassifizierten Sokrates, den oligarchischen Kritias, den Rhetoriker Lysias, aber auch den öffentlichen Sekretär Nikomachos, den ehemaligen Sklaven Geryes und die Priesterin Lysimache. Die Autoren offenbaren auf diese Weise die Hierarchien und Spannungen, die Praktiken und die Gefühle der Bewohner Athens. So entsteht eine neue Kartografie der athenischen Gesellschaft, bei der die Mehrdeutigkeit und die Möglichkeit der Veränderung im Mittelpunkt stehen.

Durch diese Erzählung der Geschichte als Chor entwickelt sich eine Reflexion darüber, wie eine Gesellschaft sich formt: Welche Prozesse führen eine Gemeinschaft in den gegenseitigen Zerfall oder sogar in die Auflösung, und anschließend in die Neugründung? Eine zentrale Überlegung, die auch viele offene Fragen unserer turbulenten Zeit betrifft.

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Autoren
Vincent Azoulay, Paulin Ismard
Verleger
Polis
Skroutz Buchpreise 2025
-
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Akademisch
Motiv
Weltgeschichte, Antikes Griechenland
Zeitraum
Zweiter Weltkrieg
Sprache
Griechisch
Untertitel
-
Abdeckung
Weich
Anzahl der Seiten
550
Veröffentlichungsdatum
11/2025
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2025
Abmessungen
14x20.7 cm
ISBN-13
9789604359073

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