Für Freud bezieht sich die Zeit nur auf das Bewusstsein, und wir können keinen Zugang zu ihr haben, außer durch die Handlungen des Bewusstseins. Das Unbewusste ist ah-chronisch, zeit-verlustig, es fehlt die Zeit, es funktioniert ohne sie, da in ihm das Lustprinzip herrscht, das die Realität nicht berücksichtigt.
Die Wünsche, die im Unbewussten wohnen, sind unverändert, unbeweglich, sie kennen die Vergänglichkeit der Zeit nicht und werden auch nicht von den täglichen Ereignissen beeinflusst. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Unbewusste „außerhalb der Zeit“ ist, was unmöglich ist, denn die Zeit ist eine der Eigenschaften unserer Beziehung zur Welt.
Vielmehr bedeutet es, dass im Raum des Unbewussten eine besondere Temporalität wohnt, und diese ist die zyklische Temporalität der Wiederholung. Die analytische Sitzung, in der diese zyklische Temporalität der libidinösen Sexualität aktualisiert wird, ist jedoch nicht nur die Zeit der Wiederholung, sondern auch die Zeit der Verarbeitung, des Erinnerns und der Historisierung.
Die Texte dieses Bandes nähern sich dem Thema der Zeitlosigkeit des Unbewussten und der psychischen Speicherung der Zeit durch verschiedene theoretische Ansätze und verbinden es mit der klinischen psychoanalytischen Praxis.
Hersteller
- Autoren
- CHaris Morikis, Ioannis Vartzopoulos, Vasilis Kapsampelis, Nteny Panits, Nikos Andriotis, CHrysi Giannoulaki, Ioanna Acheimastou - Panagiotopoulou
- Verleger
- Nisos
- Auszeichnung
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- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
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- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 196
- Veröffentlichungsdatum
- 2025
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789605892654
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